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Heizen und Kühlen mit dem aquatherm black system

Die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit des Menschen hängt in hohem Maße von den klimatischen Rahmenbedingungen seiner Umgebung ab. Die Arbeitseffizienz nimmt mit steigender Temperatur ab, die Kosten nehmen­ mit jedem Kühlungsgrad zu.

Unbehagliches Raumklima durch falsch temperierte Raumluft, Nebengeräusche oder Zugluft erzeugen mangelhafte Arbeitsleistungen.

In Büros, gewerblich genutzten Räumen, Verkaufs- und  Versammlungsräumen­ etc. werden daher verstärkt Rohrregister zum Heizen und Kühlen von ­Decken und Wänden eingebracht.

Durch das ausgeklügelte aquatherm-Flächenheiz- und Kühlsystem wird ein angenehmes Raumklima ohne störende Zugluft geschaffen. Mit dieser­ Technik­ kann je nach gewählter Wasser­temperatur wahlweise geheizt oder gekühlt werden.

Automatische Umschaltung von Heiz- auf Kühlbetrieb komplettiert das System­ ­von der einfachen Einzelraumregelung bis zur perfekten Regeltechnik.

aquatherm black system kann aufgrund der geringen Abmessungen dicht unter­ den Putz oder das Trockenelement verlegt werden.

Die Aufbauhöhe einschließlich Sammler, Befestigungsschiene und Anschlüssen beträgt nur 24,5 mm. Die einzelnen Rohrregister sind mit rechteckigen Verteilern/Sammlern ausge­stattet, die wechselseitig angeordnet sind.

Dies ermöglicht die problemlose Anbindung z.B. nach dem Tichelmann-Verfahren. Hierbei wird die für die Leistung erforderliche Wassermenge auf die Anzahl der einzelnen Vierkant-Profile (12 mm/25 m Rohr pro m2) verteilt. Die Strömungsgeschwindigkeit und der Druckverlust werden somit­ auf ein Minimum herabgesetzt.

Das aquatherm black system kann bei abgehängten Decken auf Metallkassettenelementen und Trockenbauplatten aus Gipskarton oder Fasergips eingebaut werden. Die Einbettung in Wand- und Deckenputz sowie in Ständerwänden mit Gipskartonplatten ist ebenfalls vollkommen unproblematisch. Das geringe Gewicht von ca. 4,1 kg/m2 (incl. Wasserfüllung) beeinflusst nicht die Ausführung der Konstruktionen der ­Deckenelemente. Die Decken­elemente sollten nach der Verlegung mit mindestens 30 mm Mineral­dämmung abgedeckt werden. Je nach Ausführung werden die Rohrregister ­mittels Heizelementmuffen­schweißen stoffschlüssig oder per Steckkupplung miteinander verbunden, bzw. an den Kühl- oder Heizwasserkreislauf angeschlossen.

Vorteile:

  • keine Zugluft, daher höchster Klimakomfort
  • geräuschlos
  • keine zusätzliche Staubbelastung
  • einfache Regelungstechnik
  • natürliche Speicherfähigkeit des Gebäudes bleibt erhalten
  • geeignet für nachträglichen Einbau
  • kurze Montagedauer durch hohen Vorfertigungsgrad
  • gleichmäßige Temperaturverteilung
  • sichere Verbindungstechnik durch Verschweißung/Steckverbindung bei Deckenelementen
  • diffusionsdichte Ausführung
  • geringste Aufbauhöhe
  • weitgehende architektonische Gestaltungsfreiheit
  • energiesparend im Betrieb
  • bei Deckenmontage als Putzträger geeignet


Die Wirkungsweise des aquatherm black system, als Heiz- oder Kühldecke­ ins­talliert, besteht darin, dass die Ober­flächentemperatur einige Grad unter­ oder über der Raumtemperatur gefahren wird. Durch Strahlungsaustausch mit der Decke verändern sich die Temperaturen der Raumumschließungsflächen. Die Gesamtleistung wird durch 2/3 Strahlungsanteil und 1/3 Konvektion erzielt.

Die Leistung wird von der Differenz zwischen Raumtem­peratur und mittlerer Oberflächentemperatur bestimmt; hohe ­Differenz - hohe Leistung. Durch die gezielte, auf die Kassettenfläche abgestimmte­ ­­Größe des ­aquatherm black system können inaktive ­Deckenflächen beliebig kombiniert werden.

Dies ist besonders interessant, weil in den meisten Fällen nicht alle Decken­flächen mit Registern ausgelegt werden müssen. Aktive und inaktive ­Flächen können ohne  sichtbare ­Unterschiede miteinander kombiniert werden. Die Nach­­rüstung oder der spätere Ausbau mit dem ­aquatherm black system ist somit­ möglich.

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