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REFERENZ: AGBAR-TOWER, Barcelona

Das ungewöhnliche Design des Agbar-Towers wurde durch die sogenannten „heiligen Felsen“ des katalinischen Montserrat-Gebirges inspiriert, deren eigenartige, ja bizarre Form den Zähnen einer mächtigen Säge nicht unähnlich ist. Um dieses Gebirge und sein Kloster ranken sich seit dem frühesten Mittelalter Legenden und Sagen und es ist für Spanien eines seiner wichtigsten und ältesten geistlichen Zentren.

Der Agbar-Tower, der mit seinen ihn umgebenden Grünanlagen in einer ehemaligen Industriezone errichtet wurde, ist das Werk des französischen Architekten Jean Nouvel und wurde von 2001-2003 erbaut. Er ist 142 Meter hoch und verfügt über 35 Etagen und vier Basements. Dazu kommt das Fundament, das 30 m tief in den Boden eingelassen wurde, um dem Gebäude die nötige Stabilität zu geben. Die Gebäudestruktur aus Stahlbeton ist von 4.400 Fenstern durchzogen und von einer Glasfassade mit tausenden ausklappbaren schmalen Fensteröffnungen umhüllst.
Nachts verwandelt sich der Agbar-Tower durch eine einmalige Illumination in ein Feuerwerk der Farben, das weit über Barcelonas Grenzen hinweg zu sehen ist.

Die komplette Trinkwasseranlage dieses außergewöhnlichen spanischen Gebäudes wurde mit aquatherm green pipe- und aquatherm green pipe-Faserverbundrohren der Firma aquatherm verwirklicht.

Wissenswertes zu Jean Nouvel, dem Architekten des Agbar-Towers:

Der 1945 geborene Jean Nouvel gilt weltweit als einer der innovativsten und produktivsten Architekten. Der Absolvent der École Supérieure des Beaux Arts und Mitbegründer der französischen Architekturbewegung Mars verwandelt im Rahmen seiner Projekte Landschaften in städtebauliche Events. Jean Nouvel realisierte eine Vielzahl ausgezeichneter
Projekte, darunter das Arab World Institute (1987) und die Cartier Foundation (1994) in Paris, die EXPO 2000 in Hannover sowie den Gasometer A in Wien (2001) oder den Agbar-Tower (2003). Die Bauwerke von Jean Nouvel wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Goldene Löwe (Biennale Venedig), der Borromini Award oder der Aga Khan Prize.

Die 1994 gegründeten Ateliers Jean Nouvel zählen zu den größten Architekturprojekten in Frankreich. 140 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen sind zurzeit in mehr als 40 aktive, internationale Projekte involviert. Neben dem Hauptbüro in Paris betreibt Jean Nouvel Ateliers in London, Kopenhagen, Minneapolis, Rom, Madrid und Barcelona.

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