Sattelschweißen

Fusiotherm®-Einschweißsättel stehen für die Rohr-Außendurchmesser 

40, 50, 63, 75, 90,110,125,160, 200 und 250 mm 

zur Verfügung. 

Einschweißsättel werden in folgenden Einsatzbereichen verwendet:

•Für nachträgliche Abzweiganschlüsse

•Im Verteilerbau als Red-Stück-Ersatz

•Als Etagenabzweig in Steigleitungen

•Zur Aufnahme von Tauchhülsen, u.v.m.

Einschweißsättel 

1. Vor Beginn des Schweißvorgangs ist zu prüfen, ob die verwendeten Geräte und Werkzeuge den Richtlinien Fusionstechnik Teil A entsprechen.

2. Zuerst muss die Rohrwandung mit dem fusiotherm®-Bohrer durchbohrt werden.

•Abgang 20/25 mm: Art.-Nr. 50940

•Abgang 32 mm: Art.-Nr. 50942

•Abgang 40 mm: Art.-Nr. 50944

3. Nur bei Verwendung von Stabiverbund-Rohren ist das, an der Bohrung verbliebene Aluminium mit dem fusiotherm®-Anfasgerät zu entfernen.

•Abgang 20/25 mm: Art.-Nr. 50910

•Abgang 32 mm: Art.-Nr. 50912

•Abgang 40 mm: Art.-Nr. 50914 

4. Das Schweißgerät / Einschweißsattelwerkzeug muss die geforderte Einsatztemperatur von 260°C erreicht haben.

5. Die zu verschweißenden Flächen müssen sauber und trocken sein.

 

6. Der Anwärmstutzen des Einschweißsattelwerkzeuges ist in die Bohrung der Rohrwandung zu stecken, bis das Werkzeug die Rohr-Außenwand komplett erreicht. Anschließend wird der Stutzen des Sattels in die Heizbuchse eingeschoben bis die Sattelfläche die Werkzeugwölbung erreicht. Die Anwärmzeit der Elemente beträgt bei allen Dimensionen 30 Sekunden.

7. Nach Entfernen des Schweißgerätes wird der Stutzen des Sattels zügig in das angewärmte Bohrloch eingeschoben. Der Sattel ist dann exakt und ohne Drehen auf die angewärmte Rohraußenoberfläche zu drücken. Der Einschweißsattel wird 15 sec. auf dem Rohr fixiert. Nach einer Abkühlzeit von 10 Minuten ist die Verbindung voll belastbar. Das entsprechende Abzweigrohr wird in gewohnter Fusionstechnik in die Muffe eingeschweißt.